Vogel trifft Kastanie: Geräuchertes Entenbrustfilet vom Kirschholz und gegrillte Maronen

Dezent rauchiges Aroma vom Kirschholz
Alle Zutaten, die ihr braucht!

Die Adventszeit naht und Weihnachten steht schon wieder fast vor der Tür. Es wird kälter, man findet Glühwein-Stände und Weihnachtsmärkte an fast jeder Ecke. Was man allerdings weniger findet, sind leckere Rezepte, die nicht schon seit Jahr und Tag im Dezember auf dem Esstisch stehen. Mit diesem Rezept möchte ich euch eine leckere und vor allem simple Möglichkeit vorstellen, die klassische Weihnachts-Ente neu zu interpretieren.


Zutaten für 2-3 Personen

  • 2 Entenbrustfilets à 350 g
  • 20 Maronen (unbehandelt)
  • 1 Orange (unbehandelt)
  • 250 ml Jus de Provence
  • Orangenpfeffer
  • Persisches Blausalz
  • Natives Olivenöl
  • etwas Wasser
  • 1 Kirschholz-Planke à  ca.15x30cm (zum Beispiel von Grillgold)
  • 1 gute Flasche Rotwein (zum Genießen)

Lecker, lecker.

Zubereitung

Zu Beginn legt ihr die Kirschholzplanke für 1-2 Stunden in ein Wasserbad und lasst das Holz einweichen. Nun wascht ihr die Entenbrüste gründlich und befreit sie gegebenenfalls von überschüssigen Sehnen. Mit einem scharfen Messer schneidet ihr in die Haut auf dem Fleisch ein kreuzförmiges Muster. Jetzt macht ihr euch an die Maronen. Ihr müsst die essbaren Kastanie auf der flachen Seite ebenso kreuzförmig, jedoch nur einmal, einritzen. Dazu benutzt ihr am besten ein Brotmesser und zur Sicherheit noch dicke Handschuhe,damit ihr euch nicht schneidet. Ich habe meine Grillhandschuhe benutzt.

Nun schneidet ihr die Orange in ca. 1 cm dicke Scheiben und mariniert diese mit Olivenöl, Salz und Pfeffer. Euren Grill heizt ihr nun auf ca. 150 Grad vor. Danach bratet ihr die Entenbrüste bei hoher Hitze auf der Hautseite für kurze Zeit an, sodass sie goldbraun knusprig werden. Die andere Seite wird ebenfalls kurz kross gebraten.

Ihr fragt euch wahrscheinlich warum wir die Entenbrüste nicht direkt auf dem Grill anbraten. Das kann man natürlich machen, allerdings besteht die Gefahr, dass hierbei Fett von der Hautseite des Fleisches in die Flammen tropft und ihr einen ausgewachsenen Fettbrand auslöst. Also lieber eine Pfanne oder eine Grillplatte.

Dezent rauchiges Aroma vom Kirschholz

Jetzt sind wir eigentlich auch bald fertig. Die Jus de Provence erhitzt ihr nun leicht in einem kleinen Topf. Die Kirschholz-Planke befreit ihr aus ihrem Wasserbad, bestreut es mit Salz und Pfeffer und legt 3-4 Scheiben der marinierten Orangen direkt auf das Holz. Das Brett wandert nun für 10 Minuten auf die indirekte Zone bis es anfängt zu knacken. Auch die Maronen legt ihr nun über indirekter Hitze am besten in einem Grillkorb aus Edelstahl besprenkelt mit etwas Wasser auf den Grill.

Zuletzt kommen die Entenbrüste ins Spiel. Diese legt ihr nach knapp 10 Minuten auf die Kirschholz-Planke und lasst sie dort so lange bis sie eine Kerntemperatur von 60 – 62 Grad erreicht haben. Dann sind sie noch zart rosa im Innern. Während des Garprozesses solltet ihr die Maronen auf dem Grill immer mal wieder mit etwas Wasser besprühen. Sonst brennen sie eventuell an.

Ein wirklich geniale Kombination: Orange, Ente, Kirschholz, Maronen

Sobald die Ente fertig ist, sind auch die Maronen soweit (maximal sollten diese aber 20-25 Minuten auf dem Grill verbringen). Nachdem die Entenbrüste und die Maronen etwas abgekühlt sind, geht es ans Anrichten. Rustikal kann man alles natürlich und der Jahreszeit entsprechend auf einem Holzbrett anrichten. Zuletzt noch die Jus de Provence über das Fleisch und die Orangenscheiben träufeln.

Und jetzt: Genießen!

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