Wolf im Stahl-Pelz: Der GRAEF Fleischwolf FW700

Endlich selbstgemachte Burger mit selbstgewolftem Hackfleisch! Ein Traum in Aluminium und Edelstahl wird wahr. Zuletzt hatte ich die Möglichkeit den Fleischwolf FW700 des Traditionsunternehmens GRAEF zu testen und ich kann euch vorweg sagen: Ein geniales Gerät, dass mir gänzlich neue Möglichkeiten des Arbeitens in der heimischen Küche ermöglicht. Frisches Hackfleisch selbst wolfen, Wurst abfüllen und Spritzgebäck herstellen sind die drei Funktionen die der FW700 in Perfektion beherrscht. Selbst exotische Kebbe-Bällchen lassen sich mit dem Fleischwolf problemlos zubereiten.

 

Eigenschaften und Design des GRAEF Fleischwolf FW700

Wie bereits kurz beschrieben ist der FW700 ein kleiner Allrounder. Wolfen, Wursten, Spritzgebäck und Kebbe Bällchen. Alles kein Problem. Hier die einzelnen Funktionen und das Zubehör im Überblick:

  • 3 Lochscheiben, 1 Wurstfülltrichter, 1 Kebbevorsatz, 1 Spritzgebäckvorsatz
  • Material: Gehäuse und Schnecke aus Aluminium, Lochscheiben, Messer, Vorschneider und Einfüllwanne aus Edelstahl
  • Maße (L x B x H): 303 x 195 x 409 mm
  • Gewicht: 6,2 kg
  • Leistung Motor: 230 V ~ 800 Watt, 2000 Watt Blockierleistung
  • Farbe: Silber
  • 2 Geschwindigkeitsstufen und Rückwärtslauf
  • Überlastungsschutz (nach 15 Minuten Dauereinsatz)
  • Digitalanzeige
  • 3-teiliger Schneidvorsatz mit Vorschneider, Messer und Lochscheiben
  • leichte Abnahme von Schneckengehäuse und Einfüllwanne
  • Aufbewahrung vom Standardzubehör im Gerät
  • Haltegriff für leichten Transport

Typisch für das klassische GRAEF-Produkt sind darüber hinaus das klare Design sowie die saubere Verarbeitung aller Einzelteile und des Gehäuses. Beste Qualität aus Edelstahl und Aluminium mit der ich sehr zufrieden bin!

 

Der FW700 im Einsatz

Ich habe den Fleischwolf bereits gut ein halbes Dutzend Mal im Einsatz gehabt. Der erste Test lief mit der groben Lochscheibe und 1,5 Kg Wagyu Hüftsteak von meinem Partner Kreutzers für leckere Trüffel-Burger.  Direkt im Anschluss wurden weitere 1,5 Kilo US Chuckeye von der Best Beef Edelfleischerei in Berlin durchgejagt. Bei dem integrierten Überlastungsschutz, der sich nach 15 Minuten Dauereinsatz einschaltet hatte ich bei 3 Kg Fleisch so meine Bedenken. Diese wurden allerdings bereits nach 2,5 Minuten gänzlich zerstreut, denn dann waren die Fleischmassen bereits zu feinstem Hackfleisch verarbeitet. Wie ein ein Freund von mir, Marcel von BBQlicate, bereits einmal schrieb: „In 15 Minuten kann man da theoretisch ein halbes Rind durch den FW700 durchwolfen.“ Recht hat er. Der Fleischwolf von GRAEF ist ein wahrer Kraftprotz!

Nach erfolgreichem Einsatz des FW700 ging es an die Reinigung. Durch das auch im Innenraum des Wolfes durchdachte Design bleiben kaum Fleischrückstände in der Maschine. Allerdings müssen die (wenn auch nicht stark verschmutzten) Einzelteile per Hand im Waschbecken gereinigt werden. Da ich in meiner Küche bzw. meiner Wohnung nur bedingt Platz habe, bewahre ich den FW700 im Keller auf. Praktisch ist hierbei, dass (bis auf den Spritzgebäckvorsatz) alle Einzelteile im Gerät selbst oder im Stopfer untergebracht werden können. Vor allem in kleinen Haushalten wie dem meinen ein großer Vorteil!

 

Fazit

Nach bereits mehreren Einsätzen und einigen Kilogramm Fleisch bin ich immer noch vollkommen überzeugt vom GRAEF Fleischwolf FW700. Eine Leistung von 800 Watt sprechen einfach für sich und die Qualität stimmt selbst bei einem Preis von knapp 280,00 Euro absolut.

Die einfache Bedienung (selbst für einen Technik-Legastheniker wie mich 😉 ) und vor allem die platzsparende Aufbewahrung sind einfach klasse. Einziger Wermutstropfen: Die Schnecke aus Aluminum und (laut Bedienungsanleitung) fast alle Edelstahlteile sind nicht spülmaschinenfest und müssen per Hand abgewaschen werden. Dies ist allerdings ein Arbeitsschritt den ich für frisches selbstgewolftes Hack gerne in Kauf nehme!

Deshalb mein abschließendes Fazit: Klare Kaufempfehlung und ein must have für Burger-Fanatiker!

Hier detaillierte Fotos zum GRAEF Fleischwolf FW700:

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